Pflaster, Lachen und Fahrradtempo
Hammar
Es klingt fast wie Meereswellen, wenn drei Fahrräder über den sanft gewellten Asphalt in Sänna gleiten. Die Räder surren, die Körper schwingen auf und ab, und in jeder Kurve liegen Konzentration und Spielfreude zugleich.
Hier an der Pumptrack-Bahn, ein Stück entfernt von den Häusern des Dorfes, treffen wir drei Zwölfjährige, die sich in- und auswendig kennen: Milo Mickelsson und Ruben Resebo aus Sänna sowie Oskar Björkman aus Bastedalen. Alle drei besuchen die Närlundaskolan in Askersund – doch wenn der Schultag vorbei ist, zieht es sie oft hierher.

Sie fahren Runde um Runde, fast ohne zu sprechen, als würde die Bahn selbst ihre Bewegungen lenken. Trotzdem halten sie gern an und erzählen, wenn man sie fragt.
Milo beugt sich über den Lenker und zeigt mit den Händen, wie es geht:
„Man muss kurz vor dem Sprung ein bisschen am Lenker ziehen und gleichzeitig mit den Beinen nach unten drücken. Aber eigentlich geht es vor allem darum, ein Gefühl dafür zu bekommen“, sagt er.
Oskar nickt und lacht, als er über Geschwindigkeit spricht.
„Es macht umso mehr Spaß, je schneller man fährt. Wenn man Tempo in die Kurven mitnimmt, kann man viel höher springen!“
Auf einer Pumptrack-Bahn tritt man eigentlich nicht in die Pedale. Man „pumpt“ sich über die Wellen vorwärts, sammelt Tempo in den Abfahrten und lässt sich von der Bewegung weitertragen. Es sieht einfach aus, doch man merkt schnell, dass hinter jeder perfekten Kurve viele Übungsstunden stecken.

Und viele Stunden stecken auch hinter der Bahn selbst.
Die Jungen waren beim Bau dabei, gemeinsam mit ihren Familien. Sie erinnern sich daran, wie Bäume gefällt wurden, wie sie Sand schleppten, mit Schaufeln gruben und Schubkarren hin- und herfuhren, bevor schließlich asphaltiert wurde.
„Wir haben richtig viel gearbeitet!“, sagt Ruben, als er daran zurückdenkt.
Als die Bahn eingeweiht wurde, gab es ein richtiges Fest: viele Menschen, neugierige Radfahrer – und kostenlose Limonade von Hammars bryggeri, die den Tag besonders unvergesslich machte. Noch heute sprechen sie mit leuchtenden Augen davon.


Neben der Bahn gibt es inzwischen einen Grillplatz mit Bänken, an dem sich Familien treffen. Hier wurden Geburtstage gefeiert, Gruselwanderungen organisiert und bis spät in den Abend hinein gelacht. Wenn die Sonne untergeht, schaltet sich die solarbetriebene Beleuchtung ein, und das Fahren kann bis in die Dämmerung weitergehen.
„Es ist schön, auch fahren zu können, wenn es langsam dunkel wird“, sagt Milo.

Doch das Leben auf der Bahn besteht nicht nur aus Freude.
Mit einer ausholenden Bewegung zeigt Oskar, wie er einmal über den Lenker flog und mit ihm am Bauch landete.
„Das hat richtig wehgetan“, sagt er und lacht ein wenig bei der Erinnerung.
Schon beim bloßen Gedanken an diesen Sturz tut es weh – und vielleicht gibt es deshalb am Informationsschild einen Briefkasten voller Pflaster und Verbände.

Manchmal sind die Jungen auch enttäuscht, wenn jemand die Bahn beschädigt oder Müll hinterlässt.
„Das ist so unnötig“, sagt Ruben etwas ernster.
Dann ist es wichtig zu wissen, dass Erwachsene im Dorf dafür sorgen, dass die Bahn gepflegt und in Ordnung gehalten wird.
Direkt neben dem Pumptrack entsteht außerdem ein kleiner Geländepfad im Wald. Dort liegt eine selbstgebaute Wippe über dem Weg, über die sie mit ihren Fahrrädern balancieren.
„Sie ist schwer zu fahren, aber genau das macht Spaß!“, sagt Oskar und rollt ohne zu zögern hinauf.
Wenn sie über ihre Lieblingsarten des Radfahrens sprechen, nennen sie Downhill, Flowtrack und Big Jump – Begriffe, die alle für dasselbe stehen: Tempo, Technik und Mut.
Am Ende fahren sie wieder los – drei Freunde in Bewegung, drei Silhouetten, die mit dem Abendhimmel verschmelzen.

Es ist Hammarslaget zu verdanken, das sich des Projekts mit offenen Armen angenommen hat, seinen ehrenamtlichen Mitgliedern, die die Arbeit ausführten, sowie der Unterstützung lokaler Sponsoren und Leader Inlandet, dass die Asphaltierung durchgeführt werden konnte. Das wiederum bedeutet, dass der Wartungsaufwand minimal ist und der Sänna Pumptrack noch viele Jahre in gutem Zustand und befahrbar bleiben wird.
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